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Malen, soweit die Arme reichen

Vernissage 150 Gäste kamen zur Ausstellungseröffnung von Helga Hegendörfer

[...] Verschwenderisch geht sie mit der Erfindungskraft um, die sie aus ihrer Heimat zieht, bleibt wahrhaftig in ihrer teils schonungslosen Themenwahl und furchtlos, was Größe betrifft:
Schon die großen Formate in der Ausstellung beeindrucken, doch Mussgnug erinnert an noch viel größere Kunstwerke, wie ihre Störche, die während der Luft-Art-Aktion 2008 auf drei mal zehn Metern über den Nördlinger Himmel zogen oder Gemälde auf der Stadtmauer, wo sie malte, so weit ihre Arme reichten. [...]

aus den Rieser Nachrichten vom 05.10.2013
Pressebericht von Ronald Hummel (RN)




Ausstellung "Voyeurismus"in der Städtischen Galerie Neuburg im Fürstengang

aus Donaukurier vom 12.05.2012 - Neuburg (DK)
Die neue Lust am Schauen
Sieben Künstlerinnen gesalten "Voyeurismus"
Sieben Künstlerinnen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Generationen und ganz unterschiedlicher künstlerischer Ausbildung treffen ab 20. Mai im Neuburger Fürstengang in einer spannenden Ausstellung aufeinander, die sich im Kern mit einem der wesentlichen Aspekte der Bildenden Kunst beschäftigt: Mit dem subjektiven, individuellen Blick auf die Welt, auf das Objekt, auf das Kunstwerk.
Auch wenn die Arbeiten dabei unter dem Leitwort "Voyeurismus" stehen, geht es in der Ausstellung weniger um Voyeurismus als Form der Sexualität oder als Störung der Sexualpräferenz. Durch ihre Arbeiten wollen die Mitglieder der Freien Akademie Wagenhofen (FAWAG-Gruppe) vielmehr mit malerischen Mitteln eine neue Lust am Schauen wecken, unbekannte Einblicke ermöglichen und vor allem die individuellen Fantasien der Betrachter anregen. Ausschlaggebend für alle Werke ist das individuelle Neugierverhalten, insofern fließen persönliche Erfahrungen genauso in die verschiedenen Bilderwelten mit ein wie der ganz unterschiedliche Umgang mit der Malerei, ihren Möglichkeiten und Grenzen.
Eröffnet wird die Ausstellung mit Arbeiten von Caro Bertram, Helga Hegendörfer, der beiden Neuburgerinnen Christel Rietze und Nicola Schmidt, Heidi Schäfer-Bliklen, Inge Schneider und Christiane Wehner-Suchanek am Sonntag, 20. Mai, um 11.30 Uhr. Ungewöhnlich ist die Einführung zur Ausstellungseröffnung, denn mit Gertrud Schwarz-Langer spricht keine Kunsthistorikerin, sondern eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 10. Juni, dienstags bis freitags von 17 bis 19 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Begleitend dazu gibt es am Donnerstag, 7. Juni, um 17 Uhr ein Künstlergespräch sowie eine Führung mit dem Maler und Dozenten Christoph Kern.
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